Asiatische Hornisse
Die Gefahren durch die Asiatische Hornisse:
Die Asiatische Hornisse verbreitet sich rasant in der Schweiz. Da sich der Neozon von heimischen Honigbienen und anderen Insekten ernährt, ist es wichtig, dass man ihn frühzeitig erkennt und meldet. Im Winter sind die Nester in den Baumkronen leichter zu entdecken.
Die Asiatische Hornisse stellt für die gesamte einheimische Insektenwelt eine grosse
Bedrohung dar. Honigbienen stehen genauso wie Wildbienen und andere Insekten
auf ihrem Speiseplan. Durch ihre Präsenz sind spürbare Konsequenzen für
Biodiversität und Ökosystem zu erwarten.
Mangelhafte Bestäubung und in der Folge geminderte Erträge in der Landwirtschaft
könnten die Auswirkungen sein. In Obst- und Weinbaubaugebieten ist bei grosser
Populationsdichte mit Schäden an Kulturen durch Frass an reifen Früchten zu
rechnen.
Durch die erhöhte Präsenz stechender Insekten steigt für den Menschen das Risiko
durch Stiche. Besonders gefährdet sind jene, die im Landschafts-/Gartenbau oder in
der Forstwirtschaft tätig sind. Bei Störung ihrer Nester reagieren die Asiatischen
Hornissen mit massiver Verteidigung. Für Menschen mit Insektengiftallergien besteht
ein erhöhtes Risiko durch anaphylaktische Schocks.
Grundsätzlich sind Stiche der Asiatischen Hornisse nicht gefährlicher als Stiche von
einheimischen Wespenarten oder Bienen. Sammelnde Individuen sind
normalerweise friedfertig.
Bitte melden Sie solche Sichtungen von Asiatischen Hornissen.
